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Ausbildung - BAfEP fünfjährig

Pflichtgegenstände 1 2 3 4 5
Religion 2 2 2 2 2
Pädagogik (einschl. Früherziehung) - 3 2 3 3
Inklusive Pädagogik - - - 1 1
Didaktik (einschl. Früherziehung) 1 2 3 3 3
Kindergartenpraxis (einschl. Früherziehung) 2 3 4 4 4
Deutsch 4 3 3 3 2
Lebende Fremdsprache (Englisch) 3 3 2 2 2
Geschichte und Sozialkunde 2 1 1 1 2
Geografie und Wirtschaftskunde 2 - 2 1 -
Angewandte Mathematik 2 2 2 2 2
Physik - 2 1 - -
Chemie - 1 2 - -
Biologie und Umweltkunde 3 2 1 2 -
Angewandte Naturwissenschaft - - - 3 -
Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik 2 2 1 2 2
Instrumentalmusik* 2 1 1 1 -
Rhythmisch-musikalische Erziehung - 2 1 - -
Bildnerische Erziehung 2 2 2 1 -
Werkerziehung - 2 2 1 -
Textiles Gestalten 2 - - 1 -
Alternativer Pflichtgegenstand BE/WEZ/TG - - - - 2
Bewegungserziehung, Bewegung und Sport 3 2 2 2 2
Grundlagen der Informatik und Medien 1 1 - - -
Seminar Organisation, Management, Recht - - 1 1 1
Seminar Ernährung mit prakt. Übungen 1 1 - - -
Seminar Kommunikation, Gruppendynamik - - - - 2
Gesamtwochenstundenzahl 34 37 35 34 30

Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht, Chorgesang, Soziales Lernen

Zusatzausbildung Horterziehung (fakultativ)

Pflichtgegenstände     3 4 5
Pädagogik der Horterziehung - - - 1 -
Didaktik der Horterziehung - - 1 1 2
Hortpraxis - - 1 2 2
Deutsch (Lernhilfe) - - 1 - -
Englisch (Lernhilfe) - - - - 1
Mathematik (Lernhilfe) - - - - 1
Gesamtwochenstundenzahl - - 2 4 6

*Instrumentalmusik

Die Festlegung der angebotenen Begleitinstrumente erfolgt durch die Schulleitung. Ab der 3. Klasse werden Melodieinstrumente angeboten und der/die Schüler/in kann statt des bisher erlernten Instrumentes ein Melodieinstrument (Block- oder Querflöte) wählen.

REIFE- UND DIPLOMPRÜFUNG

Die Reife- und Diplomprüfung wird seit dem Schuljahr 2015/16 nach der Schulunterrichtsgesetz-Fassung vom 19. Juli 2010 abgehalten.

Diplomarbeit
im Team außerhalb der Unterrichtszeit zu erstellen

Klausurprüfungen (3 oder 4)
Deutsch, Englisch und/oder Angewandte Mathematik, Didaktik oder Pädagogik (wahlweise schriftlich oder mündlich)

Mündliche Prüfungen (2 oder 3) zu wählen aus 

  • Berufsspezifischer Bereich (künstlerischer, musikalischer oder bewegungserziehlicher Cluster)
  • Wahlfach (geisteswissenschaftlicher oder naturwissenschaftlicher Cluster)
  • Fachtheorie (Pädagogik oder Didaktik)

PRAXIS - KINDERGARTEN, HORT, FRÜHERZIEHUNG

Ziel
Ziel der Kindergarten-, Hort- und Früherziehungspraxis ist es, die Schüler/innen entsprechend den aktuellen Erkenntnissen der Fachdisziplinen zur Gestaltung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im jeweiligen Berufsfeld, zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Erziehungsberechtigten, zu interdisziplinärer Vernetzung sowie zur Bewältigung allfälliger Berufsaufgaben zu befähigen.


Praktische Ausbildung

Die Praxis, die sowohl Hospitationen als auch eigene Praxiserfahrungen umfasst, findet im Praxiskindergarten und in verschiedenen Kindergärten, Horten und Früherziehungseinrichtungen in der näheren und weiteren Umgebung statt.

Die Praxisstunden werden tage- und wochenweise geblockt.
Exkursionen und Hospitationen in spezielle pädagogische Einrichtungen dienen der weiteren beruflichen Orientierung.


Berechtigungen

zur Ausübung folgender Berufe:

  • Kindergartenpädagogin - Kindergartenpädagoge
  • Früherziehungspädagogin – Früherziehungspädagoge
  • Hortpädagogin – Hortpädagoge (fakultativ)

zum Besuch von Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Akademien und Kollegs


Vorbildung
für Berufe im pädagogischen, psychologischen, sozialen und therapeutischen Bereich


Berufspraktische Qualifikationen
Die fundierte Ausbildung im jeweiligen Berufsfeld verleiht den angehenden Pädagoginnen und Pädagogen jene Professionalität, die für die Bewältigung ihrer Berufsaufgaben erforderlich ist.

Berufsspezifische Aufgaben beziehen sich beispielweise auf das Erstellen von Konzepten für die Gestaltung der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die Gestaltung einer entwicklungsfördernden Atmosphäre, die Planung und Reflexion der Bildungsprozesse, die Beobachtung und Dokumentation von Entwicklungsverläufen der Kinder, die Gestaltung von Transitionen, interdisziplinäre Zusammenarbeit  sowie die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Erziehungsberechtigten.

Zur Profession von Pädagoginnen und Pädagogen gehören daher

  • Freude am Umgang mit Menschen (Kinder, Eltern, Team, Außenpartner/innen)
  • Bereitschaft zur Berufsausübung auf der Basis von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und didaktischem Wissen 
  • hohe Beobachtungs- und Reflexionskompetenz zur Erfassung der psychischen und physischen Bedürfnisse der Kinder
  • fachliches Wissen und Können in der Gestaltung von Interaktionen und pädagogischen Prozessen in Alltags-, Spiel- und Lernsituationen
  • Eigenständigkeit in der Begleitung und Führung einzelner Kinder und ganzer Kindergruppen
  • Kompetenz zur gezielten Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen im Sinn von Inklusion und Diversität
    (z. B. Talenteförderung, Interkulturalität)
  • Kommunikations-, Handlungs- und Teamkompetenz sowie die Fähigkeit zur Kooperation mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern (z. B. Eltern, Volksschule, Logopädinnen)
  • Kreativität, Fantasie, Innovationsbereitschaft, Flexibilität, Verantwortung, Entscheidungs-, Organisations- und Managementfähigkeit
  • Einschätzungs- und Beurteilungsvermögen in Hinblick auf gesellschaftspolitische Strömungen, Entwicklungen im Fachbereich und die eigene Berufsleistung