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Das Areal des Kindergartens - Raum für Spielen, Arbeiten, Lernen

Der Eingangsbereich ist ein Ort der Begegnung und Orientierung. In einer einladenden Atmosphäre gestaltet sich das Ankommen der Kinder, ihrer Eltern und der Gäste des Kindergartens.

Ankommen im Büro bedeutet für jedes Teammitglied sich in einer „Steuerzentrale“,  (Kommunikations- und Organisationszentrum) einzufinden und von da aus in den Tag zu starten.

Das Weltcafe ist ein zentraler Begegnungsraum und Raum, um sich auszutauschen. Es eröffnet uns "Welten". Der Raum lädt zum entspannten Verweilen ein. Bei Kaffee und Getränken kann man in aktuellen Zeitschriften, Infomaterial von sozialen und kulturellen Einrichtungen und Dokumentationen schmökern. Hier bieten unsere Wissenswürfel Einblick in die "Welt der Dinge".  Interessante Gegenstände können leihweise zum Erforschen mit nach Hause genommen werden. Kinder, Eltern und eine Pädagogin verwalten das Welt-Cafe und die "Dinge" gemeinsam.

Garderobe und Waschraum bieten Raum für individuelle Bedürfnisse (z.B. nach Eigentum Sicherheit,  ...). In der Garderobe findet jedes Kind seinen eigenen Platz. Persönliche Dinge können sowohl hier, als auch im sanitären Bereich aufbewahrt werden.

Jeder Gruppenraum ist einerseits ein "sicherer Hafen" für das Ankommen der Kinder in der Stammgruppe und eröffnet andererseits unterschiedliche, interessante Lernwelten. Die Räume bieten eine gewohnte Umgebung und interessante Lernarrangements in integrierten Lernwerkstätten, Spiel- und Arbeitsbereichen.

Auf der Baustelle planen und entwerfen die Kinder mit vielfältigen Materialien. Vor allem mit Holz und Alltagsmaterialien werden Bauwerke geschaffen und dabei höchst interessante Gebilde konstruiert. Die selbst gestalteten Spiellandschaften werden mit Hingabe bespielt.

Im Kinderhaus bringen die Kinder Themen, die sie bewegen, z.B. im Familienspiel zum Ausdruck. Am Rollenspielplatz und in der Theaterwelt verkleiden sich die Kinder, übernehmen andere Rollen, erschaffen sich neue Welten und betreten auch einmal eine Bühne. 

Das Atelier ist dem Ausdrucksvermögen des Kindes gewidmet, denn hier kommen kreative Prozesse durch Zeit und Ruhe und ein ausgewähltes Materialangebot ins Fließen.

In der Schreibwerkstatt finden die Kinder Zugang zu Schrift und Schriftzeichen, sie erleben z.B. Buchstaben in unterschiedlichen Formen und mit allen Sinnen, bauen Geschichten uvm. Hier wird auch gezeichnet, geschnitten, geklebt, gefaltet und gestempelt.

In der Werkstatt stehen das Sägen, Hämmern, Nageln, Reparieren und alles, was so anfällt, im Vordergrund. Dabei entwickeln und realisieren die Kinder ihre Pläne selbstständig und brauchen Geschick und Durchhaltevermögen, um Begonnenes zu vollenden.

Im Klangraum erleben wir Klänge: sich zu Klängen hinwenden, ihnen folgen, sie  interpretieren, mit ihnen gestalten - in sie eintauchen. Die integrierte Handarbeitsstube bietet Raum und Material, um sich der Handarbeit und dem textilen Gestalten zu widmen. Die Kinder eignen sich vor allem feinmotorische Fertigkeiten an, entwickeln ein Können und geben dieses auch an andere weiter.

Im Zahlenland sammeln die Kinder über das Agieren mit verschiedenen Materialien und auf verschiedenen Ebenen mathematische Basiserfahrungen. Rechenoperationen werden im Alltag gebraucht und erfahren "Sinn".

Ein „besonderer Platz“ lädt zum „polarisierten“ (M. Montessori) Tun ein.

Es gibt zwei Forscherwerkstätten: einen "Forschertisch" und ein „Labor". Hier können die Kinder naturwissenschaftliche und technische Gegebenheiten und Vorgänge entdecken, erforschen und erproben.

 

Die Oase ist ein Ort des „Auftankens“ und der Ruhe. Hier ist es möglich, Bilderbücher zu betrachten, sich in Reime, Fingerspiele, in Geschichten und Märchen zu vertiefen. In der Mittagszeit gestaltet sich die Oase zum Schlaf- und Ruheort. Durch Lichteffekte, sanfte Melodien, angenehme Farbspiele und Schlafinseln entsteht ein Wohlfühlraum, in dem man schlafen oder die Seele baumeln lassen kann.

An mehreren Nachmittagen wird die Oase als begleiteter Spielraum genutzt. Dabei handelt es sich um eine Eltern-Kind-Gruppe (nach Emmi Pikler), die diese Räumlichkeit des Hauses nutzt.

Der Bewegungsraum bietet Gelegenheit zu differenzierten grobmotorischen Bewegungserfahrungen und gibt den Kindern die Chance, ihre Bewegungsumwelt zu gestalten. Zusätzlich finden regelmäßig angeleitete Bewegungs- und Rhythmikeinheiten statt. Fähigkeiten wie Klettern, Balancieren, Koordination etc. werden dabei unterstützt.

Der Bewegungsraum ist auch der Ort für alle, um sich im täglichen gemeinsamen Morgenkreis zu treffen. Vorhaben, Angebote und Projekte werden vorgestellt und die Kinder entscheiden frei, wo und mit wem sie spielen möchten, denn Spiel ist die Arbeit des Kindes.

In den natursensibel gestalteten Gärten können die Kinder Natur und Gelände bei jedem Wetter, in den unterschiedlichen Jahreszeiten erleben, entdecken und erforschen. Hier stehen den Kindern Schaukeln, Sandplätze, eine Rutsche, Kletterbäume, Waldabschnitte, ein Sportplatz, Fahrzeuge, Wasserspielstationen, Baumwippen, ein Barfußweg, Hochbeete, Naschhecken etc. zur Verfügung.

Unser Tag: Zusammenleben in Verantwortung

Damit unser Zusammenleben gelingt, übernehmen wir Verantwortung:

„Ich bin verantwortlich für mich, für dich und für die Welt, die uns umgibt.“

Auf dieser Basis entstehen Verhaltensvereinbarungen mit den Kindern in den unterschiedlichen Situationen. Sie dienen der Gestaltung und Regulation von Spiel- und Arbeitssituationen durch die Kinder selbst und haben Gültigkeit für alle, auch für unsere Gäste.

  • Bring- und Abholzeit
    Sammelgruppe
    Gemeinsamer Start in den Stammgruppen
  • Morgenkreis beider Gruppen
    Angebote, Neuigkeiten und Veränderungen werden vorgestellt
  • Freispiel, Forscherzeit
    Spiel, Arbeit in Kleingruppen
    Projekte, Angebote
    Reflexion, Dokumentation und Planung mit den Kindern

    Gleitende Jause
    Spiel und Erfahrung im Freien
  • Erholungs- und Ruhephasen
    Essen, Schlafen oder Ruhen
  • Nachmittag
    Spiel und Angebot je nach Interessen und Themen der Kinder

Du hast das Recht darauf Kind zu sein 

Du hast das Recht auf ...

... Gleichheit und Verschiedenheit

  • … du hast die gleichen Rechte wie alle anderen Kinder –    unabhängig  von deiner Hautfarbe, deinem Geschlecht, deiner Sprache, deiner Religion oder einer Beeinträchtigung
  • … du wirst beachtet, respektiert und wertgeschätzt – mit all deinen Stärken und Schwächen 

... Bildung

  • … du hast das Recht, alles zu lernen, was du lernen willst und kannst
  • … du kannst Fragen stellen und dazu Lösungen suchen und finden
  • … dir wird etwas zugemutet und zugetraut

... Zeit für dich

  • … du hast (Frei)Zeit für deine Interessen und Bedürfnisse sowie für deine Spiele
  • … du findest Plätze, an denen du dich zurückziehen und ganz für dich sein kannst

... deine eigene Meinung

  • … du kannst sagen, was du denkst und fühlst
  • … deine Meinung wird gehört und angemessen berücksichtigt
  • … deine Wünsche, Ängste, Sorgen, Nöte und Freuden finden Beachtung

... Sicherheit und Verlässlichkeit

  • … du kannst dich auf jemanden verlassen
  • … du erfährst Grenzen, die für dich gut und wichtig sind

... ein gewaltfreies Leben

  • … du kannst ohne Angst, körperliche und seelische Gewalt leben
  • … du findest Geborgenheit und musst keine Not leiden

... Gesundheit

  • … du erhältst die notwendige ärztliche Hilfe und Gesundheitsfürsorge
  • … du bekommst ausreichend zu trinken und essen
  • … du lernst, gesund zu leben, um im Leben stehen zu können

... und in Würde zu leben